Surfen

Nun ist schon einige Zeit seit meiner OP vergangen, und ich muss sagen, ich bin topfit.

So fit, dass ich wieder durch die Wohnung toben kann, bis die Wände wackeln. Ich bring sie auch genügend zum Wackeln wenn ich meinen Flitz habe, wie Frauchen das nennt.

Los geht’s immer in der Küche, auf den Fliesen kann man prima schliddern. Da ich da nicht soviel Bodenhaftung habe, geht da auch schon mal was zu Bruch, ich mein, die müssen ja die Wasserflaschen nicht auf den Boden stellen, wenn ich spielen will.

Dann, wenn zufällig die Schlafzimmertür auf ist, ab aufs Bett. Unter die Bettdecke, einmal durchgerobbt, drauf herumgewälzt und gehüpft. Das ist ein prima Indoortrampolin.

Immer so, dass ich Frauchen grad noch entkomme, denn es ist erstaunlich, was sie trotz ihrer Figur für eine Schnelligkeit entwickeln kann.

Zum Schluss rase ich durch ihre Beine in den Flur, springe auf die Läufer und rutsche mit denen über den Boden. Solange, bis beide Läufer nicht mehr auf dem Boden, sondern zusammengeknautscht an der Wand liegen. Läufer als Surfbrett sind super. Der Flur könnte länger sein, aber man kann ja nicht alles haben.

Jaaaaa, ich bin schon ne coole Socke.

Anschließend bekommt Frauchen dann einen Flitz. Einen Aufräumflitz. Der läuft aber wesentlich ruhiger ab, wenn man von ihrem Gemecker mal absieht.

Nun habe ich festgestellt, dass ich auch prima auf die Couch klettern kann. Ich meine, auf die Couch kam ich ja schon immer, aber nun habe ich die Lehne entdeckt. Ich sag euch, wenn man von da wieder auf den Teppich springt. Ist wie Bungee jumping ohne Seil. Hehe…!

Herrchen nennt mich nun auch mit Zweitnamen Reinhold.

Wuff

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