Wuff

Ein paar Tage später packen sie mich in eine Box und bringen mich zum Auto.

Da mein Schwänzchen etwas deformiert ist, haben sie mich auch noch billiger bekommen.

Ich hab das Gefühl, der Bauer war froh, dass er mich los war. Er meint, das Schwänzchen wächst sich vielleicht noch aus.

Momentan zeigt es immer nach rechtsund ist ganz kurz.

Ich bin halt was besonderes.

Aber das ich wegen eines zu kurzen Schwanzes nur die Hälfte koste…das hebt mein Selbstwertgefühl nicht gerade.

Und daß ich jetzt von meiner Mama weg bin ist sowieso doof.

Haben die sich eigentlich überlegt, wo ich diese Nacht schlafen soll? Wer mich wärmen soll und was ich zu fressen bekomme?

Ohhh, ich bin soo traurig….wuhuuuuuu

“Mama, der kleine Hund jammert aber.” meint der kleine Sohn und legt seine warme Hand an das Gitter der Box.

Ich schnuppere ein bischen daran, lecke sie vorsichtig ab und schlafe schliesslich ein.

Zuhause-also in meinem neuen zuhause – angekommen, wird meine Box auf den Boden gestellt und die Tür geöffnet.

Neugierig schaue ich hinaus.

Und drei Augenpaare schauen mich an,erwartungsvoll und neugierig.

Vorsichtig setze ich einen Fuß auf den hellen Boden-boah, ist das glatt hier- und dann wage ich mich ganz hinaus.

Wie das hier unten riecht! Nach Putzmittel, Essen und warmen Füßen.

Das Putzen hätten sie sich sparen können, ich muss erst mal….

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